Weidener Sagen

Der Wappenstein am Fischerberg

Am Osthang des Fischerbergs steigt ein alter Grenzstein, eine rechteckige Granitplatte mit zwei Wappen auf den gegenüberliegenden Seiten. Der Stein markierte einst die Grenze zwischen dem Weidner bzw. Kurpfälzer Territorium und der Herrschaft Waldau; ihr Zeichen ein Turm, ist noch in einem der beiden Wappen erkennbar.
Dieser Grenzstein war umgestürzt, wurde auch nicht mehr gebraucht. Und so holte ihn ein Bauer aus Letzau und verwendete ihn als Standplatte für seinen Küchenherd. Von da ging es im Hause um; der Stein gab keine Ruhe. Da verlangte die Bäuerin von ihrem Mann, er solle den Grenzstein wieder dorthin bringen, wo er ihn hergeholt hatte. Und als das geschehen war, hatte auch der Spuk im Haus ein Ende.

Zurück zur Übersicht

nach oben scrollen