Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz

Ansprechpartner:

Veterinärwesen

 

Dr.-Pfleger-Straße 15
92637 Weiden i.d.OPf.
Tel.: 09 61 / 81 - 71 01 oder
09 61 / 81 - 71 02
Fax: 09 61 / 81 - 38 05
E-Mail: veterinaerwesen@weiden.de

Dienstzeiten:
Montag - Freitag
08:00 - 13:00 Uhr und nach Vereinbarung


 
 
 
Willkommen auf den Internetseiten der
Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz
der Stadt Weiden in der Oberpfalz.

 

Hier finden Sie aktuelle Informationen, Gesetzesgrundlagen und nützliche Links
zu unseren Aufgabenbereichen.

Aktuelles

Geflügelpest (HPAI) breitet sich weiter aus - Aufstallung in Hochrisikogebieten

Die Geflügelpest (HPAI) breitet sich in Europa und Deutschland immer weiter aus. In Bayern sind inzwischen sehr viele Fälle von HPAI bei Wildvögeln amtlich festgestellt worden. Ebenso sind auch schon Fälle beim Hausgeflügel aufgetreten unter anderem bei einem großen Betrieb im Landkreis Schwandorf. Die bisherigen Fundorte HPAI-positiver Wildvögel liegen zu einem weitaus überwiegenden Teil in HPAI-Risikogebieten. Vor diesem Hintergrund ist von einer steigenden Prävalenz des Virus in der Wildvogelpopulation in Bayern auszugehen, was ein erhöhtes Risiko der Virus-Einschleppung in Hausgeflügelbestände bedingt. Deshalb ist es notwendig, dass Großgeflügelbetriebe aber auch Klein- und Hobbyhaltungen die Biosicherheitsanforderungen einhalten. Um das Risiko einer Einschleppung des Erregers in bayerische Nutz- und Hausgeflügelbestände weiterhin zu minimieren, wird es aus Sicht des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) als notwendig erachtet, bayernweit entsprechend weitergehende tierseuchenrechtliche Maßnahmen in Bezug auf die Biosicherheit zum Schutz vor der Geflügelpest anzuordnen. Aus diesem Grund hat die Stadt Weiden diesbezüglich eine Allgemeinverfügung erlassen.

Allgemeinverfügung vom 08.03.2021

Ergänzend zur Allgemeinverfügung vom 01.02.2021 wird den Geflügelhaltern in den Hochrisikogebieten, welche sich im Stadtgebiet Weiden im Bereich des Gewässerrandstreifen 500m beidseits der Waldnaab/Flutkanal erstrecken, eine Aufstallungspflicht für ihre Tiere auferlegt. Sie sind in geschlossenen Ställen oder unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss, zu halten.
Die weiteren Biosicherheitsmaßnahmen sind weiterhin auch für sämtliche andere Bestände im Stadtgebiet einzuhalten. Ausstellungen, Märkte und Schauen sowie Veranstaltungen ähnlicher Art, bei denen Geflügel und gehaltene Vögel anderer Arten als Geflügel verkauft, gehandelt oder zur Schau gestellt werden, sind danach verboten. Für Wildvögel im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 7 Geflügelpest-Verordnung (hierunter fallen: Hühnervögel, Gänsevögel, Greifvögel, Eulen, Regenpfeiferartige, Lappentaucherartige oder Schreitvögel) gilt ein allgemeines Fütterungsverbot. Andere Wildvögel sind von diesem Fütterungsverbot nicht betroffen.

Weitere Informationen zu Biosicherheitsmaßnahmen finden Sie unter:

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00000891/Merkblatt-AI_2016-11-25.pdf

Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche Geflügelhaltungen dem Veterinäramt und auch der Tierseuchenkasse zu melden sind. Eine direkte Gefahr für den Menschen oder Haustiere wie Hunde und Katzen geht nicht aus. Dennoch sollten verendete Vögel nicht angefasst werden. Für Rückfragen steht Ihnen das Veterinäramt gerne zur Verfügung."

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz


Afrikanische Schweinepest (ASP) - Erster Nachweis in Deutschland und allgemeine Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

Am 10. September 2020 hat die Afrikanische Schweinepest nun in Brandenburg erstmals Deutschland erreicht. Seitdem gibt es zahlreiche Nachweise beim Wildschwein. Auch im angrenzenden Sachsen sind die ersten positiven Nachweise erbracht. Die Lage verschärft sich somit diesbezüglich. Aufgrund dieser aktuellen, sehr ernst zu nehmenden Situation möchten wir Ihnen aktuelle allgemeine Informationen geben sowie auf das ASP-Früherkennungsprogramm (Status-Untersuchungen Afrikanische Schweinepest) hinweisen.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine virusbedingte Infektionskrankheit. Sie betrifft ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine). Eine Übertragung auf andere Tiere, wie zum Beispiel Jagdhunde, findet nicht statt. Eine Ansteckungsgefahr für den Menschen besteht nicht.

Die bayerischen Veterinärbehörden bereiten sich derzeit intensiv auf ein Vorrücken der Seuche in Richtung Bayern vor. Es wurde der Rahmenplan Afrikanische Schweinepest ausgearbeitet. Um die Einschleppung der ASP zu verhindern und für den Ernstfall gewappnet zu sein, laufen auch bei der städtischen Veterinärbehörde intensive Gespräche und es werden diverse Vorkehrungen getroffen. Auch wurde bereits eine entsprechende Übung zur Suche und Bergung von Wildschweinkadavern zusammen mit verschiedenen Institutionen durchgeführt.

Besonders möchten wir in diesem Zusammenhang nochmals darauf hinweisen, dass alle Schweinehaltungen bei dem zuständigen Veterinäramt zu melden sind und sämtliche Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten sind.

Die Übertragung und Weiterverbreitung erfolgt entweder direkt von Tier zu Tier, insbesondere Blut ist sehr ansteckend, oder indirekt z. B. über kontaminierte Gegenstände. Insbesondere Speiseabfälle aus nicht gegarten Schweineprodukten (z. B. Salami, Schinken, Fleisch) stellen eine mögliche Infektionsquelle dar. Deshalb müssen Speisereste gut verschlossen in Müllbehältern entsorgt werden. Das Mitbringen von Fleisch, Fleischerzeugnissen und Milch aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist grundsätzlich untersagt.

Jäger sollten Hygienemaßnahmen bei der Wildschweinjagd einhalten, besonders im Hinblick auf Aufbruchmaterial. Besondere Vorsicht gilt im Hinblick auf Gegenstände, die Schweißkontakt hatten. Strikte Einhaltung von Hygienemaßnahmen (Biosicherheitsmaßnahmen), insbesondere, wenn Schweinehalter gleichzeitig auch Jäger sind und insbesondere bei Jagdreisen in von ASP betroffene Länder.

Die Veterinärabteilung steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir bitten Sie bei eventuellen Verdachtsfällen, unklaren Situationen oder Fragen rund um das Thema ASP mit uns Kontakt aufzunehmen. Im Ernstfall außerhalb der Dienstzeit können wir jederzeit über die örtliche Polizeiinspektion alarmiert werden.

Hier noch einige Links mit Fachinformationen zum Thema ASP:

Status-Untersuchungen Afrikanische Schweinepest (ASP): ASP-Früherkennungsprogramm
Es werden in den betroffenen Gebieten weiträumige Sperrgebiete sowie Restriktionen angeordnet, welche gerade bei einem Ausbruch im Hausschweinbestand massive Auswirkungen auch für die Verbringung von Schweinen für die ansässigen Schweinehalter zu Folge haben werden. Deshalb ist es äußerst sinnvoll für diesen Fall bereits jetzt entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Die „Status-Untersuchung ASP“ ist ein freiwilliges Verfahren zur ASP-Früherkennung in Hausschweinebeständen und zur Erfüllung der Voraussetzungen für das Verbringen von Schweinen aus ASP-Restriktionszonen. Dieses Verfahren ist der Grundstein für die Aufrechterhaltung der Vermarktungsfähigkeit von Schweinen und für die Genehmigung zum erleichterten Handel. Die Kostenübernahme für die Blutuntersuchung erfolgt über die Bayerische Tierseuchenkasse.

Nähere Informationen erhalten Sie über folgende Links und bei Ihrem zuständigen Veterinäramt.


  • Das Sperrgebiet bezüglich der Amerikanischen Faulbrut im Stadtgebiet Weiden vom 10.05.2019 konnte noch nicht aufgehoben werden. Es gilt weiterhin in diesem Gebiet unter anderem ein Verbringungsverbot in das Gebiet hinein sowie aus dem Gebiet heraus. Weitere Informationen siehe unter:
    Vollzug der Bienenseuchenverordnung - Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut bei Bienen

    Unabhängig davon sind sämtliche Bienenhaltungen und Standorte im gesamten Stadtgebiet dem Veterinäramt zu melden.


Aufgabengebiete

landwirtschaftliche Nutztiere

Die Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren wie

  • Rinder
  • Schweine
  • Schafe, Ziegen
  • Einhufer (Pferde, Esel)
  • Geflügel (Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel)

ist unter Angabe der Registriernummer bei der zuständigen Veterinärbehörde anzuzeigen. Dies gilt auch für Hobbyhaltungen mit nur einzelnen oder wenigen Tieren! Sollten Sie noch über keine Registriernummer (sog. Balisnummer) verfügen, können Sie diese beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beantragen. Denken Sie auch daran, Ihre Tierhaltung bei der Bayer. Tierseuchenkasse zu melden.

 

Tierseuchenbekämpfung

Geflügelhaltung

 

Fischhaltung

 

Tierschutz

Wir überprüfen die tierschutzgerechte Haltung von Nutz- und Haustieren in landwirtschaftlichen Betrieben und Privathaushalten. Des Weiteren führen wir Sachkundeprüfungen durch, prüfen Genehmigungen nach § 11 Tierschutzgesetz und sind zuständig für Wesenstests bei Hunden.

Rechtliche Grundlagen:

Informationsmaterial

Kampfhunde

 

Fleischhygiene

Trichinenproben:
Die Untersuchung erfolgt über den Landkreis Neustadt a.d.WN
Ansprechpartner:
Herr Schiml, Tel.: 0 96 81 / 15 08

 

Tierkörperbeseitigung

Zweckverband Tierkörperbeseitigung Nordbayern

Postanschrift:
Zweckverband Tierkörperbeseitigung Nordbayern
96045 Bamberg

Hausanschrift:
Zweckverband TBN
Ludwigstraße 25
96052 Bamberg

Tel.: 0951 / 85-287
Fax: 0951 / 85-290

Sammelstelle Tierischer Nebenprodukte (ehemals Eggmeier)
Haselhöhe 30
92706 Luhe-Wildenau
Anlieferzeiten:
Montag - Freitag von 07:30 - 09:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertags geschlossen

 

weitere Aufgabengebiete

Das Aufgabenspektrum des Veterinäramtes ist überaus vielfältig. So sind wir auch zuständig für:

  • die Überwachung des Tierarzneimittelgesetzes
  • die Lebensmittelhygiene und -überwachung / Futtermittelprobenahme

 

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