Informationen für Unternehmen zu COVID-19

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

die aktuelle Corona-Pandemie stellt unsere Betriebe, sowie den Handel vor Ort vor enorme Herausforderungen. Wir stellen Ihnen hier nützliche Informationen und Links aus den verschiedenen Bereichen zusammen. Bei auftretenden Fragen und zur Unterstützung steht Ihnen das Team der Wirtschaftsförderung der Stadt Weiden jederzeit gerne zur Verfügung.

Sie erreichen uns unter: wirtschaftsfoerderung@weiden.de

Herr Dr. Fabian Liedl: 09 61 / 81 - 80 01 oder

Frau Christina Reißig: 09 61 / 81 - 80 03

 

Finanzielle Unterstützung - Allgemein

Die folgenden Links sollen Ihnen einen kurzen Überblick über mögliche Finanzhilfen während der Corona-Pandemie geben.
Aktuell stehen die Anträge für die Überbrückungshilfe III zur Verfügung.
Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt.
Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.


Zudem besteht selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit der Antragsstellung für die Überbrückungshilfen I und II.
Bei den November- und Dezemberhilfen werden Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, unterstützt.
Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 30. April 2021. Änderungsanträge können bis zum 31. Juli 2021 gestellt werden. Die Korrektur der IBAN ist ebenfalls bis zum 31. Juli 2021 möglich.


Die Überbrückungshilfe II unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die von April bis August 2020 UND im Förderzeitraum September bis Dezember 2020 hohe coronabedingte Umsatzeinbußen hatten, bei der Deckung von Fixkosten im Förderzeitraum September bis Dezember 2020. Die Antragsfrist endete am 31. März 2021. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 (Frist verlängert) gestellt werden. Die Korrektur der IBAN ist ebenfalls bis zum 30. Juni 2021 möglich.


Weitere Unterstützungsmöglichkeiten bietet die KfW, sowie die LfA (Förderbank Bayern):

 

Über die Förderdatenbank des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie können Sie schnell passende Förderprogramme für unsere Region ermitteln:

 

Das Förderprogramm "Förderung unternehmerischen Know-hows" finden Sie unter:

Mit Wirkung zum 01. Januar 2021 wurde die Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um zwei Jahre verlängert. Mit der Richtlinienverlängerung wird für Sie die Möglichkeit eingeräumt, einen Zuschuss zu den Kosten einer Unternehmensberatung zu erhalten. Unternehmen in Schwierigkeiten (gemäß der Richtliniendefinition) können zwei Zuschüsse beantragen. Diese nicht rückzahlbaren Zuwendungen erhalten Sie unabhängig davon, ob und wie viele Zuschüsse Sie für Beratungen bis zum 31. Dezember beantragt oder erhalten haben. Sie müssen allerdings die De-minimis-Höchstgrenzen beachten.

Die „Förderung unternehmerischen Know-hows" richtet sich an

  • Junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmen)
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

Die Unternehmen müssen ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen. Zusätzlich müssen Unternehmen in Schwierigkeiten die Voraussetzungen im Sinne von Nummer 20 Buchstabe a oder Nummer 20 Buchstabe b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.


Start-ups können unter folgenden Links Unterstützung erhalten:

 

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe.

 


Weitere Informationen bieten Ihnen auch die Webseiten der örtlichen Handwerkskammer, sowie der Industrie- und Handelskammer:

 

Finanzielle Unterstützung - Ausbildung

Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" unterstützt Sie im Rahmen Ihrer Ausbildungsvorhaben.

Hier können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einer Ausbildungsprämie (plus) unterstützt werden, die ihr Ausbildungsniveau 2020 halten oder sogar erhöhen wollen.

Ein monatlicher Zuschuss zur Ausbildungsvergütung ist möglich, um Kurzarbeit bei Ihren Auszubildenden zu vermeiden. Voraussetzung ist, dass sie trotz Corona-Kurzarbeit die Ausbildung wie gewohnt fortsetzen und Ihren Azubis einen erfolgreichen Berufsabschluss ermöglichen.

Weitere Informationen:

Zudem ist eine sogenannte einmalige Übernahmeprämie von 3.000 Euro möglich. Alle Infos hierzu unter:

 

Hilfen für Künstler und Kreative

Die Corona-Pandemie führt in vielen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu Umsatzausfällen und finanziellen Härten. Nachfolgend finden Sie wertvolle Links, die Ihnen einen Überblick über Hilfsprogramme geben.

 

Soloselbstständige

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Coronabedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.
Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Ab sofort können Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, mit dem Direktantrag im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen. Für die Anmeldung zum Direktantrag benötigen Sie ein ELSTER-Zertifikat.
Anbei finden Sie den Link zum Direktantrag:

Kurzarbeit

Zum Thema "Kurzarbeit" finden Sie hier wichtige Informationen und Ansprechpartner:

 

Infotelefon

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 0 30 / 1 20 02 - 10 31 bzw. - 1032
Mo - Fr 09:00 bis 17:00 Uhr

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus für Unternehmen (zu gesundheitlichen Aspekten):
Telefon: 0 30 / 3 46 46 51 00
Mo - Do 08:00 bis 18:00 Uhr
Fr 08:00 bis 12:00 Uhr

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