Konzepte und Rahmenplanung

Über die förmlichen Planungsverfahren hinaus bestehen noch weitere Planungswerkzeuge und Planungsebenen. Viele dieser informellen Werke, Konzepte und Rahmenplanungen finden Sie hier:

Barrierefreie Innenstadt "Weiden für Alle!"

Das Thema "Barrierefreie Innenstadt" betrifft uns alle: Egal ob Bürger*innen oder Besucher*innen der Weidener Innenstadt, wir alle erleben die gebaute Umwelt, die manchmal ungeahnte Probleme mit sich bringt. Daher sind bereits aus der Studie "Barrierefreie Innenstadt vom Juli 2008 / Januar 2009" eine Vielzahl von Maßnahmen zum Thema umgesetzt worden, wie z.B. Bordsteinabsenkungen, Querungshilfen etc.

In den letzten Monaten wurde diese Studie aktualisiert und nach mehreren Abstimmungsrunden in der Verwaltung und einer Ortsbegehung mit Betroffenen flossen die dabei vorgebrachten Anregungen ins Konzept Barrierefreie Innenstadt "Weiden für Alle!" ein.

Die zur Umsetzung festgelegten Maßnahmen bzw. Maßnahmenvarianten sollen entsprechend einer noch zu treffenden Prioritätensetzung und der zur Verfügung zu stellenden Haushaltsmittel planerisch und baulich umgesetzt werden.

Der Umgriff des Konzepts bezieht sich dabei auf die historische Altstadt von Weiden mit dem angrenzenden Bereich bis zur Dr.-Pfleger-/ Sedanstraße.

Dieses Gebiet wurde in vier Hauptzonen aufgeteilt, die sich jeweils über den baulich-historischen Zusammenhang und / oder über die hier dominierende Nutzung definieren lassen:

Kernzone, Kernrand- / Verbindungszone, Randzone-Süd und Randzone-Nord.

Ziel ist die Vernetzung der Innenstadt durch barrierefreie Wegeketten zu wichtigen Zielpunkten wie öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden, Stadtteilen und innerstädtischen Zielen wie z.B. zum Bahnhof, zu den östlichen Stadtteilen mit dem Krankenhaus, über den neugeschaffenen Durchstich am Wittgarten zu den westlichen Stadtteilen und viele weitere Anbindungen. Im Vordergrund stehen dabei die Hauptfußwegebeziehungen sowie die Zugänglichkeit zu öffentlichen und privaten Gebäuden und Einrichtungen.

In den städtischen Entscheidungsgremien wird als nächstes die Favorisierung einer Planungsvariante des Kernwegenetzes, sowie die Gewichtung und Reihenfolge der weiteren Einzelmaßnahmen erfolgen. Im Vorfeld soll eine Diskussion mit der Öffentlichkeit stattfinden, um den politischen Gremien eine Entscheidungsgrundlage vorlegen zu können.

Bei Fragen bzw. Anregungen können Sie sich an die Mitarbeiter im Stadtplanungsamt telefonisch unter 09 61 / 81 - 61 03 und per Mail an stadtplanung@weiden.de wenden.

Planungsvarianten - Weiden für Alle!

alle Planungsvarianten im PDF-Format (11 MB)

Präsentation zu den Planungsvarianten

*Aufgrund der Dateigröße und der Gestaltung kann es zu Darstellungsproblemen auf mobilen Endgeräten kommen. Wir empfehlen die lokale Speicherung der Datei.


Innenentwicklung Mooslohe

Der Bau- und Planungsausschuss der Stadt Weiden i.d.OPf. hat am 08.02.2018 beschlossen, die Möglichkeiten der Innenentwicklung für das Bebauungsplangebiet "Mooslohe" zu prüfen und gegebenenfalls das Bauplanungsrecht in diesem Bereich zu überarbeiten. Das Gebiet "Mooslohe" umfasst den Bereich nördlich der Abzweigung Merklsteig bis zur Moosfurtsiedlung und den Bereich zwischen Schweinnaab und Rehmühlbach bis über die Tulpenstraße hinaus. Ziel ist es, eine geordnete Innenentwicklung anzustreben und den Möglichkeiten und Interessen für eine Nachverdichtung Raum zu geben, sowie ein zeitgemäßes Bauen zu ermöglichen.

Das beauftragte Planungsbüro TB|MARKERT setzte sich anhand einer Bestandsaufnahme sowie -analyse mit dem gewachsenen Bestand und dem bestehenden Baurecht auseinander, um eine zukünftige Entwicklung von nachhaltigen Wohnstandorten aufzuzeigen. In Form einer Informationsveranstaltung wurde den Bürgerinnen und Bürgern im Oktober 2019 die erste Bestandserhebung durch das Planungsbüro vorgestellt, zugleich konnten die betroffenen Grundstückseigentümer aktuelle Bauwünsche und Handlungsmöglichkeiten frühzeitig äußern. In diesem Zusammenhang wurde unter Berücksichtigung der Wünsche der Bürger Innenentwicklungspotentiale für das gesamte Gebiet Mooslohe ausgelotet und an aktuelle Bedürfnisse angepasst.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen hat das Planungsbüro TB|MARKERT für den gesamten Geltungsbereich ein Plankonzept erarbeitet, welches das Ziel einer geordneten städtebaulichen Innenentwicklung beinhaltet. Das fachliche Plankonzept zeigt auf, welche baulichen Entwicklungen in der Zukunft möglich sein können und städtebaulich vorstellbar sind. Die Mooslohe lässt sich in fünf Teilbereiche untergliedern, die sich durch eine ähnliche städtebauliche Struktur voneinander abgrenzen lassen:

  1. Moosfurtsiedlung
  2. Hauffstraße/ Bechsteinstraße
  3. Südliche Mooslohstraße
  4. Rehmühlbach Viertel
  5. Fliederstraße

Mit Beschluss des Bau- und Planungsausschusses vom 14.07.2021 wurde das Bauleitplanverfahren gem. § 2 Abs. 1 BauGB für vier der oben genannten Teilbereiche eingeleitet. Das Bauleitplanverfahren ist nun schrittweise zu durchlaufen.

In Zusammenarbeit mit dem beauftragten Planungsbüro TB|MARKERT informiert das Stadtplanungsamt am 28. Juli 2021 um 18:00 Uhr im Gustl-Lang-Saal der Max-Reger-Halle über die Planungsziele und Inhalte der Bebauungsplan-Vorentwürfe sowie über den Ablauf des Bauleitplanverfahrens. Gleichzeitig haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Rückfragen zu stellen sowie Ideen, Wünsche oder Kritik zu äußern. Um die Nutzungs- und Bebauungsmöglichkeiten im bereits bebauten Gebiet Mooslohe moderner und attraktiver zu gestalten, soll der im Oktober 2019 begonnene Austausch mit den Bewohnern und Eigentümern fortgeführt werden.

Zudem können sich die betroffenen Grundstückseigentümer während der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB vom 10.08.2021 bis zum 09.09.2021 zu den Planunterlagen äußern. Die Bebauungsplanvorentwürfe mit der dazugehörigen Begründung können hier abgerufen werden. Des Weiteren liegen die Planunterlagen während den üblichen Dienststunden im oben genannten Zeitraum der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zur Einsichtnahme im Stadtplanungsamt aus.

Plankonzept

Flyer "Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung"

Bürgerinformationsbroschüre

 

Stadtentwicklungskonzept

Das Stadtentwicklungskonzept (SEK) von 2010 benennt Ziele und Maßnahmen der Stadtentwicklung in Weiden i. d. OPf. und soll zukünftig durch ein ISEK ersetzt werden. Im Besonderen beinhaltet das SEK ein Einzelhandelskonzept, sowie die Übersicht über die Stadtumbaugebiete. Die entsprechenden Satzungen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.


Mobilitätskonzept

Die Stadt hat das Planungsbüro R+T Ingenieure mit der Neubearbeitung des städtischen Mobilitätskonzepts beauftragt. Herzstück dessen wird ein digitales Verkehrsmodell sein, mit dem auch zukünftige verkehrliche Fragestellungen beantwortet werden können. Außerdem wird die Untersuchung der verschiedenen Verkehrsarten (Kfz-Verkehr, ÖPNV, Radverkehr, Fußverkehr) Bestandteil des neuen Konzepts sein, um für alle Verkehrsteilnehmer und im gesamten Stadtgebiet eine Verbesserung des Verkehrsflusses herbeiführen zu können. Bis Ende 2021 wird das Mobilitätskonzept nach aktuellem Zeitplan fertiggestellt sein.


Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen

Der Stadtrat der Stadt Weiden i.d.OPf. hat in seiner Sitzung am 19.04.2021 ein Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen als sonstiges städtebauliches Konzept beschlossen. Das Konzept ist bei Bauleitplanverfahren und Anfragen, die die Realisierung von Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen beinhalten, ab sofort zu berücksichtigen (vgl. § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetzbuch). 

Im Textteil zum Konzept finden Sie Informationen zur Methodik und der planerischen Herangehensweise. Des Weiteren sind dem Konzept fünf Themenkarten beigefügt, die die Eignung von Flächen im ganzen Stadtgebiet zeichnerisch darstellen.

Das Konzept gibt einerseits potentiellen Investoren Hinweise, die der Abschätzung von Erfolgsaussichten möglicher Freiflächen-Photovoltaik-Vorhaben dienen. Andererseits unterstützt es die Vertreter der Stadt bei der Erstbeurteilung von Projektanfragen.

Das Konzept trifft Aussagen zur Eignung von Flächen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die Flächen, die eine Eignung für Freiflächen-Photovoltaik aufweisen, auch für andere Nutzungen geeignet sein können. Die Auflösung des Konflikts gegebenenfalls konkurrierender Nutzungen muss im weiteren Verfahren, dem Bauleitplanverfahren, erfolgen.

Textteil zum Standortkonzept 

Themenkarte 1 – "Ausschlusskriterien“

Themenkarte 2 – "Einschränkende Kriterien“

Themenkarte 3 – "Vorbelastungen“

Themenkarte 4 – "Angebotsflächen“

Themenkarte 5 – "Potentielle Planungskonflikte“

Ansprechpartner bei Fragen zu Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen ist das Stadtplanungsamt, welches unter folgenden Kontaktdaten erreichbar ist:

Telefon: 0961 / 81-6104 und 0961 / 81-6106
E-Mail: stadtplanung@weiden.de

 


Rahmenplanung Östliche Bahnhofsvorstadt

In der Sitzung des Sonderausschusses Innenstadtentwicklung am 20.03.2018 stellten die Planerinnen des Büros Pesch Partner Architekten Stadtplaner aus Stuttgart die ersten Planungsideen für die Rahmenplanvertiefung vor. Seitdem arbeitete das Büro in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung weiter und es fand im Alten Postgebäude eine Bürgerbeteiligungsveranstaltung zum Thema statt, die wichtige Erkenntnisse lieferte. Diese Erkenntnisse wurden anschließend intern diskutiert und weiterverarbeitet, sodass nun ein deutlich weiterentwickelter Planungsstand vorliegt. Dieser Planungsstand wird im Rahmen der aktuell laufenden Erarbeitung des neuen Mobilitätskonzeptes verkehrsplanerisch untersucht, um anschließend eventuell notwendige Anpassungen vornehmen zu können.

Gesamtplan Rahmenplan

Erschließung und ruhender Vekehr

Freiflächenkonzept

Handlungskonzept

Nutzungskonzept

Städtebauliche Vernetzung


Rahmenplan Wittgarten

Die vorliegende Rahmenplanung zeigt vorstellbare städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten für den gesamten Untersuchungsbereich "Wittgarten" in verschiedenen Abschnitten dar und definiert die zur Zielerreichung erforderlichen Rahmenbedingungen und Eckpunkte. Ein Maßnahmen- und Umsetzungskonzept konkretisiert nächste Schritte, Untersuchungsbedarfe und Handlungsempfehlungen. Der Rahmenplan ist ein informelles Planungsinstrument und nicht rechtsverbindlich und kann gem. § 1 Abs. 6 BauGB später Verbindlichkeit im Rahmen eines Bauleitplans erlangen.

In Folge des städtebaulichen Wettbewerbs zum Wittgarten, Wittgartendurchstich und Josef-Witt-Platz wurde 2018 das Siegerbüro Dragomir aus München mit der Bearbeitung des anschließenden Rahmenplans beauftragt. Dabei wurden die vorgeschlagenen Konzepte für die verschiedenen Teilflächen unter Einbindung der Stadtverwaltung und der Eigentümer sowie mit Unterstützung entsprechender Fachbehörden konkretisiert. Im Oktober 2020 fand eine Öffentlichkeitsbeteiligung in Form einer Fragebogenaktion, einer Ausstellung im Foyer des Neuen Rathauses sowie eine Online-Beteiligung statt. Die dabei eingegangenen Anregungen wurden von Dragomir ausgewertet und führten in Teilen zu einer Anpassung der Rahmenplanung. Der Stadtrat der Stadt Weiden i.d.OPf. hat am 27.09.21 die in vorliegender Rahmenplanung erarbeitete Konzeption als Zielsetzung für die weitere städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung der Fokusbereiche 2 "Schweigerblock", 3 "Stadtwerke",4 "Karl-Heilmann-Block" und 5 "Wittgarten und Weiher" beschlossen. Die Fokusbereiche 1 "Sparkasse"  und 6 "Josef-Witt-Platz" östlich der Bahnlinie waren noch kein Teil der Beschlussfassung, da eine weitere Konkretisierung noch aussteht.

Umgriff des Rahmenplans

Rahmenplan – Übersicht und alle Bereiche

Masterplan – Übersicht und alle Bereiche

Gesamtdokumentation

Dokumentation Bürgerbeteiligung

 

Gefördert durch die Regierung der Oberpfalz im Rahmen der Städtebauförderung:



Turnerbund

Die Stadt Weiden i.d.OPf. hat auf dem "ehemaligen Turnerbundgelände“ Flächen erworben, die unmittelbar an den Ortsteil Hammerweg angrenzen.

Nach einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie wurde für die Planung der Wohnbebauung des "ehemaligen Turnerbundgeländes“ ein Planungswettbewerb durchgeführt. Das Büro Architektur Zwingel/Dilg, Architekten & Stadtplaner Partnerschaft mbB aus München und das Büro Lex Kerfers_Landschaftsarchitekten GbR aus Bockhorn haben beim Wettbewerb mit Ihren städtebaulichen Entwurf den ersten Platz erreicht. Die Büros wurden auf Grundlage des Vergabeverfahrens mit der Umsetzung beauftragt.

Am 09.09.2020 wurde vom Bau- und Planungsausschuss ein Aufstellungsbeschluss zur Festlegung des Realisierungsteils des Wohnungsbaus mit sozialer Bindung für die Stadt Weiden gem. § 2 Abs. 1 BauGB gefasst.

Im nächsten Schritt wurde die Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB sowie die Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB beteiligt.


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