Konzepte und Rahmenplanung

Über die förmlichen Planungsverfahren hinaus bestehen noch weitere Planungswerkzeuge und Planungsebenen. Viele dieser informellen Werke, Konzepte und Rahmenplanungen finden Sie hier:


Stadtentwicklungskonzept

Das Stadtentwicklungskonzept (SEK) von 2010 benennt Ziele und Maßnahmen der Stadtentwicklung in Weiden i. d. OPf. und soll zukünftig durch ein ISEK ersetzt werden. Im Besonderen beinhaltet das SEK ein Einzelhandelskonzept, sowie die Übersicht über die Stadtumbaugebiete. Die entsprechenden Satzungen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.


Mobilitätskonzept

Die Stadt hat das Planungsbüro R+T Ingenieure mit der Neubearbeitung des städtischen Mobilitätskonzepts beauftragt. Herzstück dessen wird ein digitales Verkehrsmodell sein, mit dem auch zukünftige verkehrliche Fragestellungen beantwortet werden können. Außerdem wird die Untersuchung der verschiedenen Verkehrsarten (Kfz-Verkehr, ÖPNV, Radverkehr, Fußverkehr) Bestandteil des neuen Konzepts sein, um für alle Verkehrsteilnehmer und im gesamten Stadtgebiet eine Verbesserung des Verkehrsflusses herbeiführen zu können. Bis Herbst 2020 wird das Mobilitätskonzept nach aktuellem Zeitplan fertiggestellt sein.


Rahmenplanung Östliche Bahnhofsvorstadt

In der Sitzung des Sonderausschusses Innenstadtentwicklung am 20.03.2018 stellten die Planerinnen des Büros Pesch Partner Architekten Stadtplaner aus Stuttgart die ersten Planungsideen für die Rahmenplanvertiefung vor. Seitdem arbeitete das Büro in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung weiter und es fand im Alten Postgebäude eine Bürgerbeteiligungsveranstaltung zum Thema statt, die wichtige Erkenntnisse lieferte. Diese Erkenntnisse wurden anschließend intern diskutiert und weiterverarbeitet, sodass nun ein deutlich weiterentwickelter Planungsstand vorliegt. Dieser Planungsstand wird im Rahmen der aktuell laufenden Erarbeitung des neuen Mobilitätskonzeptes verkehrsplanerisch untersucht, um anschließend eventuell notwendige Anpassungen vornehmen zu können.


Rahmenplan Wittgarten

Der Wittgartendurchstich, der die westlich und östlich der Bahntrasse gelegenen Stadtteile miteinander verbindet, soll nicht nur baulich ausgeführt, sondern auch in eine umfassende städtebauliche Planung eingefasst werden. Im Nachgang des städtebaulichen Wettbewerbs, der im Jahre 2018 abgeschlossen wurde, erarbeitet das Siegerbüro Dragomir Stadtplanung aus München derzeit einen Rahmenplan, der Antworten auf die drängenden städtebaulichen Fragen dieses Gebietes finden soll: Wie kann der Josef-Witt-Platz verkehrlich umgestaltet werden, um den Durchstich an die Fußgängerzone anzubinden? Wie kann der Wittgarten künftig attraktiv erlebbar gemacht werden? Wie können sich die Wohnquartiere westlich der Bahntrasse zukunftsfähig weiterentwickeln? Bis Sommer 2020 sollen die Ergebnisse vorliegen.


Turnerbund

Die Stadt Weiden hat auf dem "Turnerbundgelände" Flächen  erworben, die unmittelbarer an den Ortsteil Hammerweg angrenzen.

Nach einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie sind die Vorbereitung und Durchführung eines Planungswettbewerbs die aktuellen Schritte für die Planung der Wohnbebauung des "Turnerbundgeländes" (teilweise mit sozialer Bindung).


Mooslohe

Mit einer Fläche von ca. 26 ha stellt der Bereich um die Moosfurtsiedlung ein sehr großes Wohnumfeld dar. Die Stadt Weiden i.d.OPf. strebt derzeit für das Gebiet Mooslohe eine Innenentwicklung an. Diese umfasst den Bereich nördlich der Abzweigung Merklsteig, zwischen Schweinnaab und Rehmühlbach. In diesem Zusammenhang möchte das Stadtplanungsamt, abgestimmt mit den Wünschen der Bürger der Stadt Weiden i.d.OPf., Innenentwicklungspotentiale ausloten und an aktuelle Bedürfnisse anpassen. Dies umfasst zum Beispiel die Überprüfung bestehender Baurechte sowie die nachhaltige Entwicklung von Wohnstandorten. Durch das beauftragte Planungsbüro fanden bereits Kartierungen vor Ort statt. In den nächsten Schritten sollen diese in eine Bestandsanalyse einfließen und daraus erste Handlungsoptionen aufgezeigt werden. Zudem werden die Bürger frühzeitig und intensiv an den Planungen beteiligt.

Ziel ist es unter anderem den Wohnbedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden und zugleich neue Entwicklungsmöglichkeiten für den Ortsteil zuzulassen als auch die prägenden Eigenschaften des Gebietes zu erhalten.

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