Aktuelle Projekte - Wittgartendurchstich

Weiden ist im Wandel. Neue Wohngebiete, Gewerbeflächen, Schulsanierungen, Verkehrs- und Infrastrukturprojekte erfordern ein enges Zusammenspiel von Planern und Behörden, von Fachleuten und Investoren und nicht zuletzt den Bürgern und Bürgerinnen.

Dabei immer familienfreundlich, offen und modern präsentiert sich Weiden im Herzen der Oberpfalz - bereit für die Zukunft.

Geplante Fertigstellung: Oktober 2019

Die Bahnlinie hat den Westen der Stadt von der Innen- und Altstadt getrennt und damit auch den direkten Straßenverlauf von der Max-Reger-Straße in die Frauenrichter Straße unterbrochen. Gerade die Innenstadt war jenseits der Bahnlinie für viele Fußgänger und Radfahrer nur noch über einen großen Umweg erreichbar. Aufgrund von verschiedenen Anstrengungen, zum Beispiel in Form von Steigungen, war dies kaum barrierefrei möglich. Da ist es nur verständlich, dass seitens der Bevölkerung im Laufe der Jahre der Wunsch nach weiteren und attraktiveren Überquerungsmöglichkeiten immer mal wieder laut und vermehrt auch an die Kommunalpolitik herangetragen wurde.

Konkrete Planungsuntersuchungen für den Bereich östlich des Wittgartens wurden seitens der Stadt erstmals im Jahr 1994 begonnen, entwickelt und mit Baurechtschaffung und Grunderwerb vorangetrieben. Viele Anläufe wurden seitdem unternommen, um der Realisierung näher zu kommen, über das Programm soziale Stadt wie auch später im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für den Stadtumbau West.

Der lange Atem, die fundierte Planung, die vielen Mitstreiter, eine fraktionsübergreifende zielorientierte Kommunalpolitik, die dieses Projekt mit nahezu einstimmigen Beschlüssen begleitet hat, und nicht zuletzt das günstige Zeitfenster für eine Finanzierung (durch verschiedene Förderprogramme unterstützt) sind wesentliche Faktoren für das bisherige Gelingen. Diese Unterführung stellt nicht nur eine sehr günstig gelegene Verbindung zwischen Stadtteilen dar. Sie wird die erste und damit derzeit einzige Verbindung über die Bahnlinie hinweg in die Innenstadt sein, die mit nicht mehr als 3 % Gefälle bzw. Steigung barrierefrei ist.

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