Ruhestörenden Haus- und Gartenarbeiten

Motorbetriebene Gartengeräte (z.B. Rasenmäher, Heckenschere, Häcksler oder andere Gartengeräte) können erheblichen Lärm verursachen. Dieser Lärm wird nicht nur als störend empfunden, er kann sogar schädlich für die Gesundheit sein. Dabei lassen sich viele Gartenarbeiten auch ohne motorbetriebene Geräte durchführen. Laub im Garten kann zum Beispiel ohne den Einsatz eines Laubbläsers oder -saugers mit einem Rechen zusammengekehrt und beseitigt werden. Das ist umwelt- und nachbarschaftsfreundlich und schont Ihren Geldbeutel.

Die zeitlichen Regelungen zur Durchführung von Haus- und Gartenarbeiten richten sich nach den Bestimmungen der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV):

Danach dürfen bestimmte lärmintensive Geräte bei der Verwendung im Freien in Wohngebieten grundsätzlich nur werktags in der Zeit von 07:00 bis 20:00 Uhr eingesetzt werden.

Für besonders laute Geräte und Maschinen gelten weitere zeitliche Einschränkungen unter Wahrung der Mittagsruhe. So dürfen folgende Geräte mit Verbrennungsmotor nur an Werktagen und nur in der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr verwendet werden:

  • Laubbläser,
  • Freischneider,
  • Grastrimmer und
  • Graskantenschneider.

Auskünfte zur Gebietseinstufung erteilt das Stadtplanungsamt. Zuständig für den Vollzug der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung ist das Umweltamt.

Nützliche Informationen zum Nachbarschaftsrecht enthalten die Broschüren des Bayerischen Justizministeriums:

  • "Rund um die Gartengrenze" und
  • "Schlichten ist besser als Prozessieren".

Sie finden sie kostenlos im Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung im Internet: Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung (www.bestellen.bayern.de).

(Stand Juli 2017)