Hallo, ich bin der Bio-Boy...

Ja! - Das mag ich (kompostierbare Abfälle):

Blumen, Blumenerde, Brotreste (ohne Schimmel), Eierschalen, Federn, Gemüseabfälle vor dem Kochen, Holzhäcksel/Holzsägemehl/Holzwolle (unbehandelt), Kaffeefilter/Kaffeesatz, Kartoffelschalen, Küchenkrepp, Laub, Nußschalen, Obstreste, Papierservietten, Reisig, Salatreste vor dem Anmachen, Speisereste vor dem Kochtopf (außer Fisch-, Fleisch-, Wurstreste, Knochen, Suppen und Soßen), Stroh, Teebeutel, Topfpflanzen, Zitrusfrüchteschalen

Nein! - Nichts für mich:

Asche/Holz/Kohle, Batterien, Chemikalien, Farb-,Lack-,Ölreste/Ruß, Fette, Fisch,-Fleisch,- Wurstreste, Hundekot, Knochen, Glas, Gummi, Kartonagen, Katzenstreu, Keramikgefäße, Laugen/Säuren, Leder, Medikamente, Plastiktüten, Putzmittelreste, Speisereste nach dem Kochtopf, Staubsaugerbeutel, Suppen, Textilien, Tierstreu, Verkaufsverpackungen aus Alu / Kunst- und Verbundstoffen, Styropor, sowie Zigarettenstummel und -asche.

Helfen Sie mit, Bioabfall zu verwerten! Bitte geben Sie meinen Inhalt nur an die Bio-Tonne weiter aber ohne Plastiktüten!

Weitere Tipps zur Benutzung der Biotonne

Die Biotonne im Sommer:

Im Sommer bei hohen Temperaturen kommt es in der Biotonne zur Geruchsentwicklung. Die Intensität des Geruchs hängt jedoch entscheidend vom Umgang mit der Biotonne ab.

Das können Sie tun, um Geruchsbelästigungen zu minimieren:

- Die Biotonne sollte möglichst an einem schattigen oder halbschattigen Platz
  stehen.
- Flüssigkeiten wie Suppen oder Soßen gehören überhaupt nicht in die Biotonne.
- Fleisch- und Wurstreste, sowie alle gekochten Speisereste gehören in die
  Restmülltonne.
- Bioboy und Biotonne sollten noch vor der Befüllung, mit Küchenkrepp
  oder Zeitungspapier ausgelegt werden.
- Sehr feuchtes Material kann zusätzlich in Zeitungspapier eingeschlagen
  werden.
- Kaffeefilter immer erst abtropfen lassen oder gut ausdrücken.
- Lockeres Strukturmaterial (kleine Äste, Zweige, Stauden) zwischen feuchten
  Bioabfällen, lassen Gerüche erst gar nicht entstehen, da die grobe Struktur
  für ausreichend Belüftung sorgt.
- Die sparsame Zugabe von Gesteinsmehl oder Gartenkalk bindet Feuchtigkeit und
  vermindert Gerüche.
- Die regelmäßige Biotonnenreinigung - am besten mit Regenwasser und möglichst
  ohne Reinigungsmittel - beugt der Geruchsbelästigung vor.

Die Biotonne im Winter:

In der kalten Jahreszeit kann die Leerung der Biotonne Probleme bereiten, falls der Inhalt einfriert. Ein gewaltsames Entfernen der angefrorenen organischen Stoffe erschwert nicht nur die Arbeit der Müllwerker, es kann u. U. auch zur Beschädigung der Biotonne (Einreißen der Kunststoffwand führen).

Um dies zu verhindern, sind folgende Vorkehrungen empfehlenswert:

- Stellen Sie die Biotonne möglichst nahe an die Hauswand und/oder unters Dach
  (wird die Tonne von der Müllabfuhr herausgestellt, so muß der Standplatz
  erkennbar sein).
- wie "Die Biotonne im Sommer" Nr. 2 bis 6.
- Falls vorhanden, eignen sich als unterste Schicht in der Tonne auch
  unbehandelte Holzspäne oder Astschnitt.
- Sollte der Inhalt der Biotonne eingefroren sein, so stellen Sie die Tonne einige
  Tage an einen wärmeren Ort (vor der Entleerung unbedingt wieder
  zurückstellen).

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, dürften Sie im Sommer bzw. im Winter mit der Biotonne kaum größere Probleme haben.