Detail eines Zirkuszelts von außen an einem sonnigen Tag.

Zirkus wird seit Mitte März außerordentlich unterstützt

27.05.2020

Die Einhaltung von getroffenen Absprachen und deren Umsetzung ist unabdingbar für eine gütliche Lösung.

Die Stadtverwaltung unterstützt den Moskauer Zirkus seit Mitte März außerordentlich. Nach Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen wurde der Moskauer Zirkus bereits Anfang Mai darauf hingewiesen, dass ein weiterer Aufenthalt in Weiden nicht mehr möglich sei. Die Aufforderung das Festplatzgelände zu verlassen erging zusätzlich auch schriftlich, allerdings nicht in Form eines "Räumungsbefehls", die Stadt verfällt nicht in einen Militär- und Kasernenton.

Durch den kurzfristigen Einsatz einer privaten Initiative sieht man derzeit von einem weiteren rechtlichen Vorgehen gegen den Zirkus ab. Insgesamt wird die weitere Entwicklung abgewartet. Sollten die Absprachen mit der privaten Initiative und dem Zirkus allerdings nicht eingehalten und umgesetzt werden, behält sich die Stadt Weiden im Rahmen des Rechts und der Gesetze vor, gegen den weiteren Aufenthalt auf dem städtischen Festplatz vorzugehen.

Inzwischen zeigen sich auch der Deutsche Zirkusverband und andere Branchenteilnehmer besorgt über die Entwicklung in Weiden, insgesamt wird hier auf eine gütliche Lösung gehofft. Allerdings sollte man die Gastfreundschaft der Weidner nicht überstrapazieren und auch seinen Teil für eine Lösung des Problems beitragen.

Die Stadt möchte sich hier nochmals für die breite Unterstützung und Hilfe aus der Bevölkerung bedanken.

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