Eine Abordnung des Vereins vor dem Mahnmal

© Weidener Ortsgruppe der "Deutschen aus Russland"

Tag der Russlanddeutschen

31.08.2022

Kranzniederlegung am Denkmal der Toten und Vertriebenen

Am 28. August, dem "Tag der Russlanddeutschen", legte die Weidener Ortsgruppe der "Deutschen aus Russland" gemeinsam mit Bürgermeister Lothar Höher einen Kranz beim Denkmal für die Toten und Vertriebenen auf dem Weidener Stadtfriedhof nieder. Bereits zum 81. Mal gedenken Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion den bewegenden Ereignissen im August des Jahres 1941. Als Folge des Überfalls von Hitlerdeutschland auf die Sowjetunion, erließ diese an jenem Tag nämlich das Dekret, sämtliche Deutsche, die damals zumeist in der Wolgaregion, in den östlichen Gebieten der Ukraine, auf der Krim und dem Kaukasus lebten, nach Sibirien und Kasachstan zwangsumzusiedeln.

Rund 900.000 Menschen mussten infolgedessen von heute auf morgen ihre Häuser verlassen. Dieses Kapitel in der Geschichte der Deutschen in der ehemaligen UdSSR wird niemals vergessen werden, erklärte Landesvorsitzender Ewald Oster in seiner Gedenkrede. "Vor jenem Hintergrund verurteilen wir ebenfalls sämtliche Angriffskriege in Europa sowie der restlichen Welt und setzen uns mit ganzer Kraft für den Frieden ein.", betonte Oster weiter. Tief ergriffen war auch Bürgermeister Lothar Höher: "Russlanddeutsche Geschichte gehört zu unserer gemeinsamen deutschen Geschichte. Was wären wir ohne die Flüchtlinge und ohne die Spätaussiedler, die aus der ehemaligen UdSSR und anderen Gebieten nach dem Zweiten Weltkrieg in die Bundesrepublik kamen!"

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