Dieses Bild zeigt ein visualisiertes Bild des Gewerbegebiets Weiden West IV

Klare Kante "Pro Weiden West IV" Breites Bündnis für Gewerbegebiet

19.09.2019

Klare Kante für das geplante Gewerbegebiet Weiden West IV zeigen Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gewerkschaften. Sie erneuern damit ihr deutliches Bekenntnis für die Entwicklung des Gewerbegebiets.

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß:

"Weiden West IV ist der Garant für die Entwicklung unserer Stadt. Wir benötigen dringend neue Arbeitsplätze für unsere Bürgerinnen und Bürger. Unsere örtlichen Betriebe müssen Entwicklungsmöglichkeiten haben, sonst wandern sie ab. Auswärtige Unternehmen haben großes Interesse an einer Ansiedlung in Weiden. Das ist wichtig für die Zukunft unserer Stadt – mit der Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle finanzieren wir schließlich unsere Straßen, unsere Spielplätze, unsere Kindergärten und unsere Schulen. Ich bin sehr froh, dass die beiden Oberbürgermeister-Kandidaten Jens Meyer (SPD) und Benjamin Zeitler (CSU) das genauso sehen."

Thomas Würdinger, Vorsitzender der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit Weiden:

"Innerhalb der letzten 10 Jahre sind in der Stadt Weiden über 4.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Insbesondere Arbeitslose konnten davon überproportional profitieren, denn im gleichen Zeitraum konnte die Arbeitslosigkeit um über 30 Prozent abgebaut werden. Arbeitsplätze, die es Bürgerinnen und Bürgern der Stadt ermöglichen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und Wertschöpfung zu generieren. Mit dem Gewerbegebiet West IV legt die Stadt Weiden den Grundstein für das notwendige weitere Wirtschaftswachstum."

Josef Bock, Ehrenamtlicher Vorsitzender des DGB Kreises Weiden / Neustadt WN:

"Ein Stopp für neue Gewerbeflächen wird zwangsläufig neue Arbeitsplätze verhindern. Dies führt unweigerlich zur Abwanderung vorhandener Unternehmen mit ihren Arbeitsplätzen und der Gewerbesteuer. Jeder Arbeitsplatz, der bleibt bzw. entsteht, ist umweltpolitisch ein großer Gewinn. Die Alternativen sind noch mehr Pendler oder die Fortführung des Wegzugs unserer jüngeren Bevölkerung. Das kann keiner wirklich ernsthaft wollen. Die durch wohnortnahe Arbeit gewonnenen Lebenszeit kann sinnvoller für den Beschäftigten, für den Betrieb bzw. in den Familien und Vereinen verwendet werden."

Alexander Stahl, Geschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz:

"Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz steht hinter dem geplanten Gewerbegebiet Weiden West IV. Das Handwerk benötigt Gewerbeflächen. Gleichzeitig soll aber auch die Attraktivität der Landschaft erhalten bleiben. Gerade kleine und mittlere Unternehmen des Handwerks drohen in dieser Konkurrenz um Flächen und zwischen den Ansprüchen der verschiedenen Interessengruppen zerrieben zu werden. Herannahende Wohnbebauung, strengere Auflagen zu Emissionen jeglicher Art sowie eine steigende Sensibilität der Bevölkerung führen zu einer immer stärkeren Verdrängung von Handwerksbetrieben aus ihren Standorten. Handwerksbetriebe, die bei Neugründungen, Betriebserweiterungen oder -verlagerungen dringend Flächen benötigen, kommen immer seltener zum Zuge. Das Handwerk unterstützt einen sparsameren und effizienteren Umgang mit Flächenressourcen. Wir sind aber auch der Meinung, dass es in Bayern, dessen Bevölkerung und Wirtschaft wachsen, keine starre Grenze beim Flächenverbrauch geben kann. Es muss stets eine Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten vor Ort möglich sein."

Kreishandwerksmeister Joachim Behrend:

"Die Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz schließt sich den Ausführungen der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz von Herr Alexander Stahl vollinhaltlich an."

Bernd Fürbringer, Vorsitzender IHK-Gremium Nordoberpfalz:

"Das IHK-Gremium Nordoberpfalz spricht sich nachdrücklich für die Realisierung des Gewerbegebiets Weiden West IV aus. Es fordert die verantwortlichen Akteure in Politik und Verwaltung auf, die Planungen und erforderlichen Maßnahmen voran zu treiben, um Unternehmen dringend benötigte Flächen anbieten zu können. Ansiedlungswillige sowie bestehende Unternehmen brauchen funktions- und bedarfsgerechte Flächen, die Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Die Gebietskörperschaften der Nordoberpfalz sind als Inhaber der Planungshoheit dafür verantwortlich, diese Flächen zu entwickeln. In der Wirtschaftsregion ist die Flächennutzung durch Industrie und Gewerbe im bayerischen Vergleich unterdurchschnittlich ausgeprägt. Das IHK-Gremium Nordoberpfalz weist darauf hin, dass Unternehmen per se keine „Flächenverschwendung“ betreiben, sondern verantwortungsbewusst mit der wertvollen Ressource umgehen. Auch gilt es in der Diskussion zu beachten, die Nutzung von Flächen nicht mit deren Versiegelung gleich zu setzen. Das IHK-Gremium Nordoberpfalz appelliert an alle Beteiligten, das Thema Flächennutzung durch die Wirtschaft sachlich und unter Einbeziehen der regional spezifischen Strukturmerkmale zu behandeln."

Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden:

"Die OTH Amberg-Weiden steht hinter dem geplanten Gewerbegebiet Weiden West IV, denn die Wirtschaft benötigt - begleitend zum qualifizierten Nachwuchs sowie Wissens- und Technologietransfer aus unserer Hochschule - Flächen für Ansiedlung und Expansion als wichtigem Standortfaktor im Oberzentrum Weiden."

Anton Braun, Präsident Wirtschaftsclub Nordoberpfalz

"Der Wirtschaftsclub Nordoberpfalz steht hinter dem geplanten Gewerbegebiet Weiden West IV, denn unsere Region ist für ansässige, wie auch auswertige Unternehmen, in den letzten Jahren immer attraktiver geworden. Unternehmen expandieren und suchen ideale Standorte, ihre Expansionsziele umzusetzen. Mit Weiden West IV können wir dem Bedarf wachsender Unternehmen begegnen und für die Nordoberpfalz weiterhin wirtschaftlichen Erfolg und Wachstum sichern."

Hintergrund:

Bereits im Jahr 2014 hatte ein breites Bündnis von Vertretern aus Wirtschaft und Politik sich klar zum Gewerbegebiet bekannt. In einem Bürgerentscheid sprachen sich die Bürger der Stadt Weiden im selben Jahr mit deutlicher und breiter Mehrheit für das Gewerbegebiet aus. Der Stadtrat steht mit breiter Mehrheit klar hinter dem Gewerbegebiet.

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