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Konversionsmanagement; Beantragung einer Förderung

Der Freistaat Bayern unterstützt die bayerischen Konversionsmanagements bei der Umsetzung von Projekten in Zukunftsthemen der Landesentwicklung zur Kompensation der Folgen von Standortschließungen/-verkleinerungen der Bundeswehr und US-Armee.

Zweck

Der Freistaat Bayern unterstützt auf Grundlage der Förderrichtlinie Landesentwicklung (FöRLa) die Umsetzung von Projekten im Rahmen des Konversionsmanagements. Dadurch sollen die sich aus militärischen Standortschließungen und –verkleinerungen ergebenden raumordnerischen und überörtlichen Folgen (Konversion) der Bundeswehrreform und des Abzugs der US-Armee ausgeglichen werden. Ziele sind die Sicherung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsverhältnisse in Bayern, der Ausbau regionaler Netzwerke und die Entwicklung flexibler, maßgeschneiderter Lösungen für die Herausforderungen vor Ort.

Gegenstand

Gefördert werden neue, regionale Projekte in fünf zentralen Zukunftsthemen der Landesentwicklung: Demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung, Regionale Identität sowie Klimawandel.

Zuwendungsempfänger

Antrags- und zuwendungsberechtigt sind die Träger von in Abstimmung mit der obersten Landesplanungsbehörde des Freistaats Bayern eingerichteten Konversionsmanagements in Bayern.

Zuwendungsfähige Kosten

Gefördert werden können Ausgaben für Personal, Fahrten und Übernachtungen, Bewirtung bei öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit sowie externe Beratungs- und Serviceleistungen. 

Art und Höhe

Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung. Sie beträgt grundsätzlich maximal 100.000 Euro pro Projektjahr für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren. Die Förderung erhöht sich auf bis zu 150.000 Euro pro Projektjahr bei besonderer Betroffenheit. Der Fördersatz liegt je nach räumlicher Belegenheit zwischen 50 % und 90 %.

Wesentliche Zuwendungsvoraussetzungen

  • Der Truppenabzug muss raumordnerische und überörtliche Bedeutsamkeit aufweisen.
  • Es bedarf eines Evaluationskonzeptes zur Bewertung der Zielerreichung der geförderten Projekte.
  • Die ausgewählten Handlungsfelder und Projekte müssen mit regionalen Entwicklungsstrategien sowie übergeordneten landesplanerischen Vorgaben übereinstimmen.
  • Die Projekte müssen zu einer querschnittsorientierten Regionalentwicklung beitragen.
  • Die Projekte müssen klar von geförderten Projekten der Regionalmanagements abgegrenzt sein.
  • Die Gesamtfinanzierung muss gesichert sein.

Antragstellung

Anträge sind an das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat zu richten.

Bewilligung

Zuständig für die Bewilligung sind die Regierungen nach Vorprüfung durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat. Zuwendungen können grundsätzlich nur dann bewilligt werden, wenn mit dem jeweiligen Projekt noch nicht begonnen wurde.

Der Bewilligungszeitraum gliedert sich in eine maximal dreijährige Grundphase, an die sich unter bestimmten Voraussetzungen (insbesondere erfolgreiche Evaluation) eine Anschlussförderung von maximal drei weiteren Jahren anschließen kann.

Es darf keine parallele Förderung durch sonstige Förderprogramme des Freistaats Bayern erfolgen.

Anträge auf Förderung können innerhalb des Geltungszeitraums der Förderrichtlinie Landesentwicklung FöRLa (01.10.2017 – 31.12.2020) ohne besondere Fristen gestellt werden.

keine

Erforderliche Unterlagen

  • Handlungskonzept
  • Formdatenblätter zu Projekten und Finanzierung
  • Evaluationsübersicht
  • Subventionserklärung

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

Formulare

  • Mustergliederung, Formdatenblätter und Subventionserklärung
    Die Anmeldedaten erhalten Sie bei der Servicestelle Bayern Regional des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
    https://www.landesentwicklung-bayern.de/rm/

Verantwortliche Behörde
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (siehe BayernPortal)

weitere Informationen zu dieser Leistung im Bayernportal

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