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Unfallversicherung; Waisenrente

In der Unfallversicherung erhalten Kinder von an den Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit Verstorbenen Waisenrente. Dies gilt auch für Pflegekinder sowie Enkel und Geschwister, die in den Haushalt des Verstorbenen aufgenommen waren oder von ihm überwiegend unterhalten wurden. Ist der Tod nicht Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit und war der Verletzte Schwerverletzter (d. h. Minderung der Erwerbsminderung mindestens 50%) siehe Waisenbeihilfe

Bezüglich der Dauer der Waisenrente gilt das Gleiche wie bei der Rentenversicherung (siehe oben). Die Höhe der Waisenrente beträgt für Halbwaisen ein Fünftel und für Vollwaisen drei Zehntel des für die Berechnung der Verletztenrente maßgebenden Jahresarbeitsverdienstes (Rentenberechnung in der Unfallversicherung). Besteht für ein Kind Anspruch auf mehrere Waisenrenten aus der Unfallversicherung, wird nur die höchste Rente gewährt, bei Renten gleicher Höhe die wegen des frühesten Versicherungsfalles (Arbeitsunfall oder Berufskrankheit) zu zahlende. Die Renten der Hinterbliebenen dürfen zusammen vier Fünftel des Jahresarbeitsverdienstes nicht übersteigen.

§§ 67, 68 Sozialgesetzbuch VII

Gesetzliche Unfallversicherungsträger

www.dguv.de

www.svlfg.de

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Links

Verantwortliche Behörde
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)

weitere Informationen zu dieser Leistung im Bayernportal

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