Allgemeines

Durch die COVID-19-Pandemie wurde der Kunst- und Kulturbetrieb von einem auf den anderen Tag komplett zum Stillstand gebracht. Begonnene Ausstellungen mussten geschlossen werden. Geplante Projekte wurden verschoben oder abgesagt. Da Kunst und Kultur auch oftmals mit einer Zusammenkunft von größeren Personengruppen in Verbindung steht und es gerade für Risikogruppen schwierig ist, auch unter Auflagen daran teilzunehmen, erfindet sich Kunst und Kultur in Teilbereichen gerade neu. Die Stadt Weiden i.d.OPf. möchte für Kunst- und Kulturschaffenden mit der Rubrik "Virtueller Kulturraum" eine kostenfreie Möglichkeit bieten ihre Inhalte zu präsentieren.


Pfingsten der Künstler

Digitale Pfingstausstellung des Oberpfälzer Kunstvereins in Zusammenarbeit mit der Union der Bildenden Künstler Pilsen UVU
Kunstart:Bildende Kunst

Website: www.okv-weiden.de


Heid Feiern Mir

Blue Haze & Friends

Ein Song, bei dem viele Bands aus Weiden und Umgebung mitgewirkt haben und der zeigt, was für ein vielseitige und musikalische Kulturlandschaft in der Region um Weiden vorhanden ist.

Musik: Günter Hagn

Text: Günter Hagn und Sonja Hammer-Kölbl

Denken - Fühlen - Malen

Werke von  Künstler*innen mit Multipler Sklerose

Immer wieder auf ein Neues: "Denken. Fühlen. Malen", die jährlich neue Ausstellung mit Werken von Künstlern mit MS reist seit 2008 in den ersten Jahren durch ganz Deutschland, mittlerweile durch ausschließlich durch Bayern.  Die Bilder werden nacheinander jedes Jahr an mehreren Orten gezeigt. Start ist immer in Weiden. Initiatorin und Kuratorin ist die Weidnerin Susanne Kempf. Sie zeigt auch in diesem Jahr gemeinsam mit 12 weiteren Künstlerinnen aus Deutschland und Argentinien neue Bilder. In jedem Jahr wechseln einige der Teilnehmer*innen, immer wieder kommen neue Maler*innen hinzu. Die Schirmherrschaft haben erneut Christian und Lars Engel (BHS Corrugated) übernommen, weitere Schirmherren waren in den Vorjahren schon Kabarettist Urban Priol, der bayerische Finanzminister Albert Füracker, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der frühere Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.

Osterausstellung 2020

In Zeiten von Corona ist der Museumsbesuch entweder gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Hier schafft das Stadtmuseum Weiden i.d.OPf. mit seinen virtuellen Museumsbesuchen eine neue Möglichkeit die Vielfalt des Stadtmuseums zu erleben. Den Anfang dieser Reihe bildes die Ausstellung "Osterglück den Menschen allen: Passion und Ostern in Brauchtum, Glaubenszeugnissen und Frömmigkeit".

Diese Ausstellung spürt den unterschiedlichen Aspekten und Ausdrucksformen des österlichen Geschehens nach. Sie zeigt die ganze Vielfalt dieses Festes. Seien es nun Kunstwerke der religiösen Hochkunst und der Volkskunst oder Zeugnisse des Osterfests im Alltag vom Glasei bis hin zur Schokoladenhasen-Form – lassen Sie sich überraschen und mitnehmen auf einen Rundgang durch Schätze des Stadtmuseums zum Thema Ostern. Lernen Sie auch dazu: was versteht man unter "Arma-Christi-Kreuz"? Was ist ein "Bilg-Ei"? Wie sahen die Ostergrüße von Max Reger aus? Warum waren die "Ratschn-Boum" unterwegs?

Spielzeugausstellung

In Zeiten von Corona ist der Museumsbesuch entweder gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Hier schafft das Stadtmuseum Weiden i.d.OPf. mit seinen virtuellen Museumsbesuchen eine neue Möglichkeit die Vielfalt des Stadtmuseums zu erleben. Das Stadtmuseum Weiden besitzt eine große Sammlung an historischem Spielzeug aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dem bürgerlichen Familienbild dieser Zeit entsprechend war die Erziehung geschlechtsspezifisch. Bereits beim Spielen sollten die Kinder auf ihre späteren Rollen im Leben vorbereitet werden. Beliebtes Spielzeug für Buben waren daher Zinnfiguren, Fuhrwerke, Baukästen oder Eisenbahnen, für Mädchen vor allem modische gekleidete Puppen und die damit eng verknüpften Puppenhäuser und –stuben.

Dies alles finden Sie in der Spielzeugabteilung des Stadtmuseums wieder: Puppen mit fein gearbeiteten und bemalten Köpfen aus Biskuitporzellan, Puppenstuben, -küchen und -kaufläden im Historismus- und Jugendstil; Flachfiguren der Nürnberger Firma Ernst Heinrichsen mit Szenen aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, Blech- und mechanisches Spielzeug aus den 1930er bis 1950er Jahren, eine Modelleisenbahn der Firma Fleischmann mit Aufziehwerk, Stein- und Metallbaukästen, Brett- und Tischkegelspiele und vieles mehr, was in den vergangenen 150 Jahren Kinderherzen höher schlagen ließ.

Viele Stücke, gerade auch Stofftiere, zeigen, wie sehr sie bespielt wurden und ihren kleinen Besitzern ans Herz gewachsen waren. Das Weidener Stadtmuseum trägt die traditionelle Bezeichnung “Altes Schulhaus”, da hier seit dem 16. Jahrhundert die deutsche und die Lateinschule untergebracht waren, deshalb darf auch dieser Aspekt des Kinderlebens in der Ausstellung nicht fehlen.

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