Stadtmuseum

Allgemeines

Das Stadtmuseum Weiden in der Oberpfalz wurde 1896 als Gewerbemustersammlung durch Oberstlandsgerichtsrat Albert Vierling gegründet und 1902 von Stadtarchivar Hans Wagner und Magistratsrat Christian Aichinger zum Heimatmuseum erweitert.

Zunächst wurde es in der alten Fleischbank, ab 1915 im ehemaligen Hospitalgebäude am Unteren Markt 23 untergebracht. Seit 1979 befindet es sich im Kulturzentrum Hans Bauer, einem Kastengebäude der Altalmosenstiftung der Tuchmacher-Zunft, dessen Aufbau 1566 vollendet war. Die traditionelle Bezeichnung "Altes Schulhaus" rührt daher, dass hier seit dem 16. Jh. sowohl die Deutsche als auch die Latein-Schule untergebracht waren.

Heute ist neben dem Stadtmuseum und der Max-Reger-Sammlung die "Galerie im Alten Schulhaus" mit Wechselausstellungen einheimischer Künstler untergebracht. Auch das Stadtarchiv befindet sich in diesem Haus.

Virtueller Museumsbesuch - Osterausstellung

In Zeiten von Corona ist der Museumsbesuch entweder gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Hier schafft das Stadtmuseum Weiden i.d.OPf. mit seinen virtuellen Museumsbesuchen eine neue Möglichkeit die Vielfalt des Stadtmuseums zu erleben. Den Anfang dieser Reihe bildes die Ausstellung "Osterglück den Menschen allen: Passion und Ostern in Brauchtum, Glaubenszeugnissen und Frömmigkeit".

Diese Ausstellung spürt den unterschiedlichen Aspekten und Ausdrucksformen des österlichen Geschehens nach. Sie zeigt die ganze Vielfalt dieses Festes. Seien es nun Kunstwerke der religiösen Hochkunst und der Volkskunst oder Zeugnisse des Osterfests im Alltag vom Glasei bis hin zur Schokoladenhasen-Form – lassen Sie sich überraschen und mitnehmen auf einen Rundgang durch Schätze des Stadtmuseums zum Thema Ostern. Lernen Sie auch dazu: was versteht man unter "Arma-Christi-Kreuz"? Was ist ein "Bilg-Ei"? Wie sahen die Ostergrüße von Max Reger aus? Warum waren die "Ratschn-Boum" unterwegs?

Virtueller Museumsbesuch - Spielzeugausstellung

In Zeiten von Corona ist der Museumsbesuch entweder gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Hier schafft das Stadtmuseum Weiden i.d.OPf. mit seinen virtuellen Museumsbesuchen eine neue Möglichkeit die Vielfalt des Stadtmuseums zu erleben. Das Stadtmuseum Weiden besitzt eine große Sammlung an historischem Spielzeug aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dem bürgerlichen Familienbild dieser Zeit entsprechend war die Erziehung geschlechtsspezifisch. Bereits beim Spielen sollten die Kinder auf ihre späteren Rollen im Leben vorbereitet werden. Beliebtes Spielzeug für Buben waren daher Zinnfiguren, Fuhrwerke, Baukästen oder Eisenbahnen, für Mädchen vor allem modische gekleidete Puppen und die damit eng verknüpften Puppenhäuser und –stuben.

Dies alles finden Sie in der Spielzeugabteilung des Stadtmuseums wieder: Puppen mit fein gearbeiteten und bemalten Köpfen aus Biskuitporzellan, Puppenstuben, -küchen und -kaufläden im Historismus- und Jugendstil; Flachfiguren der Nürnberger Firma Ernst Heinrichsen mit Szenen aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, Blech- und mechanisches Spielzeug aus den 1930er bis 1950er Jahren, eine Modelleisenbahn der Firma Fleischmann mit Aufziehwerk, Stein- und Metallbaukästen, Brett- und Tischkegelspiele und vieles mehr, was in den vergangenen 150 Jahren Kinderherzen höher schlagen ließ.

Viele Stücke, gerade auch Stofftiere, zeigen, wie sehr sie bespielt wurden und ihren kleinen Besitzern ans Herz gewachsen waren. Das Weidener Stadtmuseum trägt die traditionelle Bezeichnung “Altes Schulhaus”, da hier seit dem 16. Jahrhundert die deutsche und die Lateinschule untergebracht waren, deshalb darf auch dieser Aspekt des Kinderlebens in der Ausstellung nicht fehlen.

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