Dieses Bild zeigt eine Postkarte mit dem Schriftzug Fröhliche Ostern und einem Krokodil mit Ostereiern und einem Vogel welcher davon fliegt. Darunter ein persönlicher Gruß des Komponisten Max-Reger.

Auch der berühmteste Sohn der Stadt Weiden, der Komponist Max Reger, verschickte gerne humorvolle Postkarten mit Ostergrüßen.

Osterglück den Menschen allen: Passion und Ostern in Brauchtum, Glaubenszeugnissen und Frömmigkeit

Montag, 09.03.2020 bis
Freitag, 24.04.2020

Ort: Kulturzentrum-Hans-Bauer

In seiner Ausstellung spürt das Stadtmuseum den unterschiedlichen Aspekten und Ausdrucksformen des österlichen Geschehens nach und zeigt die ganze Vielfalt dieses Festes.

Ostern ist das wichtigste Ereignis im Kirchenjahr. Rund um die Feier der Auferstehung Jesu von den Toten haben sich zahlreiche Bräuche und Riten herausgebildet. Bereits mit dem Aschermittwoch beginnt die 40 Tage dauernde Fastenzeit zur Vorbereitung auf dieses christliche Hochfest. Ab dem fünften Fasten- oder Passionssonntag bis zum Ende der Karwoche erinnern sich die Gläubigen besonders intensiv an die Leidenszeit und das Sterben von Jesus Christus. Der Ostersonntag steht am Anfang einer 50 Tage dauernden Freudenzeit, hat doch der Gottessohn nicht nur seinen eigenen, sondern für alle Menschen den Tod überwunden. Das Osterfest und die ihm vorausgehende Vorbereitungszeit haben ihren Niederschlag nicht nur in Glaubenszeugnissen der christlichen Amtskirche gefunden; sondern in einer Zeit, als der Jahreslauf noch viel stärker von religiösen Fest- und Feiertagen geprägt und strukturiert war, hat dieser wichtige Feiertag auch zahlreiche Brauchformen und Beispiele der Volksfrömmigkeit hervorgebracht. Schließlich haben Handel, Gewerbe und Konsum einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass Ostern trotz nachlassender kirchlicher Bindung ein wichtiges Datum im Kalender bleibt, obwohl heute bereits jeder fünfte Deutsche mit seinen religiösen Inhalten nichts mehr anzufangen weiß.

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