Volutenkrater

© Staatl. Antikensammlungen und Glyptothek München / Renate Kühling

Dauerausstellung/ ständige Ausstellung im Keramikmuseum

Donnerstag, 22.09.2022 bis
Samstag, 30.12.2023

Ort: Internationales Keramik-Museum
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Antike Meisterwerke griechischer Vasenkunst in Weiden

Aus den reichen Beständen der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München zeigt das Internationale Keramik-Museum in Weiden ein breites Spektrum griechischer Keramik vom 8. bis zum 2. Jahrhundert vor Christus. Die technische und gestalterische Entwicklung der Vasen kann anhand der ausgestellten Beispiele detailliert verfolgt werden.

Keramik des antiken Griechenland fasziniert uns auch heute noch durch ihre Formgebung, vor allem aber durch die figurenreiche Dekoration. So kommt es, dass die Gefäße nicht nur als Gerätschaften Informationen über das Leben im Altertum vermitteln, sondern durch ihre Bilder mythisches und alltägliches Leben vor uns ausbreiten. Kindheit, Jugend und Alter der Menschen im alten Griechenland werden durch die Bilder lebendig und erfahrbar. Doch bilden die Vasen eben nicht nur die Alltagswelt ab. Die große Zahl an Darstellungen des Mythos ermöglicht uns einen Einblick in die Vorstellungswelt der Antike. Heroen kämpfen gegen Ungeheuer oder messen sich im trojanischen Krieg miteinander. Auch die Götter stellen griechische Vasenmaler auf ihren Gefäßen dar und verdeutlichen so die Gegenwart der Götter in ihrem Alltag.

Die griechischen Vasen vermitteln so durch ihre Darstellungen nicht nur ein anschauliches Lebensbild der antiken Welt, sie regen auch immer wieder zum Nachdenken über das Hier und Jetzt an. Sie sind deshalb auch ein idealer Einstieg für die Beschäftigung mit der Geschichte insgesamt. So können Schulklassen die sonst so ferne Geschichte der alten Griechen unmittelbar erleben und durch eigene Anschauung vertiefen.

 

Öffnungszeiten: Di - So und an Feiertagen 11:00 - 17:00 Uhr. Mo geschlossen, außer Feiertag.

© Bild: Volutenkrater, Athen, um 510 v.Chr., Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München, Renate Kühling

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