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Stadtökologischer Lehrpfad – Station Nr. 07
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| In der Enge unseres heimatlichen Gartens kann es mehr Verborgenes
geben als hinter der Chinesischen Mauer. Antoine des Saint-Exupéry |
Unser Tipp: Das Haus wächst viel schöner aus dem Boden, wenn Erde, und sei es nur ein ganz schmaler Streifen, vor der Hauswand verbleibt, damit man den Fuß des Hauses bepflanzen kann: Mit Prachtstauden wie Eisenhut, Rittersporn, Nachtkerze oder Malve sowie mit Kletterpflanzen an der Hausfassade wird der Raum auch senkrecht gegliedert, mit Storchschnabel, Frauenmantel oder einjährigen Blumen wird die Fläche gestaltet und erscheint dadurch größer als sie tatsächlich ist. Frühjahrs- und herbstblühende Zwiebelpflanzen verlängern die Blühsaison.
Die ökologische Bedeutung solcher Kleinstflächen ist ebenfalls
nicht zu unterschätzen: Neben einer kleinklimatischen Wirkung nicht
versiegelter Flächen bietet das Gärtchen vielen Vögeln
und Kleinlebewesen wie z. B. Schmetterlingen, Wildbienen und Schwebfliegen
Lebensraum.
Diese kleinen Gartenparadiese sind als abwechslungsreich gestaltete Flächen
zwischen den Häusern ebenso wie in den Vorgärten für die
Stadtbewohner ein Geschenk - auch ein Geschenk an die Straße und
damit an uns alle.
Simone Schaller
In der Luitpoldstraße 13 findet sich eines der schönsten Weidener Jugendstilhäuser. Es wurde 1907 vom kgl. Zugführer Michael Zeitler erbaut, die Planung erfolgte durch den Bauzeichner Michael Hirmer. Drei Jahre später erfolgte der Anbau eines Balkons auf der Giebel-seite.
Petra Vorsatz
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